Lipizzanerheimat Berglauf in Graden b. Köflach

Coming soon --> 29. Mai 2022

4. Internationaler Lipizzanerheimat Berglauf in Graden b. Köflach

 

„Together we are stronger than Corona!“ Unter diesem Motto lud der LTV Köflach bereits zum 4. Mal nach Graden zum Lipizzanerheimat Berglauf auf die Terenbachalm ein. Und da in diesem Jahr nichts war wie bisher, wurden die rund 70 Helfer um Obmann Stefan Mayer bei der Vorbereitung und Austragung der Veranstaltung vor einige Herausforderungen gestellt. Galt es doch alle Auflagen der Bezirkshauptmannschaft für Sportveranstaltungen tadellos zu erfüllen und so die Sicherheit aller Teilnehmer zu gewährleisten. Bereits Anfang Mai wurde ein ausgeklügeltes COVID-19 Sicherheitskonzept erstellt und von allen freiwilligen Helfern akribisch eingehalten. Neben vielen weiteren Punkten wurde statt dem bisherigen Massenstart einzeln in 30 Sec. Intervallen gestartet. Vor der Startnummernausgabe wurde bei jedem Athleten die Temperatur gemessen. Weiter trugen alle Helfer natürlich einen Mund-Nasen-Schutz sowie Handschuhe und versorgten die Läufer mit bereits vorab abgepackten Einzelportionen vom Kuchenbuffet.

Neben der perfekten Organisation war diese Laufveranstaltung aber auch aus sportlicher Sicht ein besonderes Highlight. Rund 120 Teilnehmer aus dem In- und Ausland folgten dem Ruf aus der Weststeiermark. Zahlreiche Hobbyläufer aus dem Bezirk Voitsberg waren ebenfalls unter den Startern. 

Im Hauptlauf setzte sich bei den Herren, wie erwartet, der Österr. Berglauf Staatsmeister 2019 Manuel Innerhofer vom LC Oberpinzgau klar durch. Er benötigte für die 9,2 km lange mit 1095 Höhenmetern gespickte Streckte sensationelle 46:44 Minuten. Auf den Rängen 2 und 3 folgten Manuel Seibald vom LTV Köflach und Markus Bretterklieber vom Running Team Lannach. 

Bei den Damen konnte Thea Heim, vom LG Telis Finanz Regensburg aus Deutschland ihrer Favoritenrolle gerecht werden und siegte in 59:34 Min. mit 5 Minuten Vorsprung auf Lea-Maria Aichner von runninGraz. Auf dem 3. Rang klassierte sich die Vereinskollegin der Siegerin, Ricarda Gerlach. Beste Dame aus der Weststeiermark wurde Edwina Kiefer vom LTV Köflach auf Rang 5.

Auf der Kurzstrecke mit 4,2 Kilometern und 380 Höhenmetern, ging der Sieg bei den Herren an Stefan Seibald vom TUS Kainach und bei den Damen an Paula Knoll-Rumpl vom RTT Passail. 

Der LTV Köflach möchte sich bei der Gradener Bevölkerung für Ihre Hilfsbereitschaft, bei allen freiwilligen Helfern sowie der FF Graden und Kainach, der Bergrettung und der Polizei Köflach für ihre Hilfe bedanken. Ein ganz besonderer Dank gilt auch den zahlreichen Sponsoren für ihre finanzielle Unterstützung.

Der im Rahmen der Veranstaltung geplante Benefizlauf konnte leider nicht durchgeführt werden. Es wird aber bereits an einer möglichen Durchführung im Herbst in Köflach gearbeitet. 

Rückblick Lippizanerheimat Berglauf 2020

Rückblick Berglauf Staatsmeisterschaften 2019 in Graden

Wieso Berglauf?

Der Gipfel ist das Ziel.

Am Weg zu läuferischen Höhepunkten phantastische Ausblicke geniessen. Neue Siege erringen, nicht nur gegen sich selbst, sondern auch gegen die Schwerkraft. Läufe inmitten herrlicher Berglandschaften. Mit diesen Aspekten als Motivation vor Augen erweitern immer mehr Läufer ihr gewohntes Trainings- und Veranstaltungsrepertoire um die Sportart Berglauf. Jeder, der schon einmal beim Lauftraining einen Hügel hochgelaufen ist, wird festgestellt haben: So ein paar Höhenmeter gehen ganz schön in die Waden.

Der Grazer Sportwissenschaftler Herwig Reupichler weiss warum: «Die Wade und die damit verbundene Achillessehne werden speziell stark gefordert, weil der Fuss, abhängig von der Steilheit des Geländes, nicht mehr mit der ganzen Sohle aufgesetzt wird.» Doch die Wade ist nicht das einzige Körperteil, das beim Berglauf verstärkt beansprucht wird. «Auch die Gesässmuskulatur ist bergauf von grösserer Bedeutung als in der Ebene, da der Fuss, ähnlich wie beim Treppen-Steigen, höher gehoben werden muss als beim normalen Laufen», erklärt der amtierende Wintertriathlon- Europameister der M-30-Kategorie, Reupichler.

Da der Oberkörper weiter nach vorne gebeugt ist als beim Lauf in der Horizontalen, wird zudem die Rückenmuskulatur stärker gedehnt und belastet, ebenso wie die Arm und Schultermuskulatur durch die aktivere Pendel- und Ausgleichsbewegung. Nimmt man alle beteiligten Muskelpartien zusammen, zeigt sich, dass Berglaufen im Vergleich zum «normalen» Laufen relativ nahe an ein ganzheitliches Muskeltraining herankommt. Und auch die Psyche ist bei dieser Sportart speziell gefordert. Geht es nur leicht nach oben, schiesst der Puls in ungeahnte Höhen.

Mental müssen Sie sich als Bergläufer auf ganz neue Gegebenheiten einstellen, da die Laufgeschwindigkeit wesentlich niedriger ist als im Flachen, der Puls aber ständig in Höchstbereichen hämmert.

Quelle: https://www.fitforlife.ch/artikel/berglauf/

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